In der 84. Spielminute schlug GW Lünten einen langen Ball in Richtung des gegnerischen Strafraums. Der Lüntener Angreifer Tobias Resing lief mit dem Ball in Richtung des Tores und wurde dabei von einem Verteidiger des SV Osterwick begleitet.
Im Verlauf des Laufduells kam es zwischen beiden Spielern wiederholt zu einem Einsatz der Arme. Die Aufmerksamkeit lag zunächst auf diesem Zweikampf. Als beide Spieler in den Strafraum des SV Osterwick eindrangen, befand sich der Torhüter bereits etwa 13 Meter vor dem eigenen Tor.
Der Torhüter kam anschließend zu Boden und versuchte, den Ball zu erreichen, nachdem dieser an ihm vorbeigespielt worden war. Dabei wurde zunächst ein Kontakt zwischen dem Torhüter und Tobias Resing wahrgenommen, woraufhin auf Strafstoß entschieden wurde. Da der Torhüter bereits verwarnt war, wurde zudem eine Gelb-Rote Karte ausgesprochen.
Unmittelbar danach erklärte der Torhüter, den Angreifer nicht berührt zu haben. Daraufhin gab Tobias Resing an, dass er zuvor vom Verteidiger eindeutig am Bein getroffen worden sei und dieser Kontakt ursächlich für sein zu Boden gehen gewesen sei. Der aus seiner Sicht nachfolgende Kontakt mit dem Torhüter habe keine Auswirkung auf seinen Sturz gehabt.
Aufgrund dieser Aussage wurde die Gelb-Rote Karte gegen den Torhüter zurückgenommen. Stattdessen wurde der Verteidiger des SV Osterwick verwarnt.
Zum Zeitpunkt der Szene stand es 1:2. Bei diesem Spielstand endete auch das Pokalspiel.
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